Risiko- und Gefährdungsanalyse
Systematische Analyse nach dem Allgefahrenansatz des BBK. Ich erfasse, was Ihre Organisation bedroht, und schaffe die belastbare Grundlage für jeden weiteren Schritt.
Beratung für Betreiber kritischer Infrastrukturen
Ich unterstütze Betreiber kritischer Infrastrukturen und Unternehmen, deren Versorgung nicht ausfallen darf — mit Risikoanalyse, Resilienzplan und einem Krisenstab, der im Ernstfall trägt. Beraten von jemandem, der Krisen selbst geführt hat.
Klinik, Rettungsdienst, Klinikmanagement und Beratung — durchgehend an der Schnittstelle von Versorgung und Krise.
Erfahrung in realen Krisenlagen über Ländergrenzen hinweg — dort, wo Pläne auf die Wirklichkeit treffen.
Erschienen u. a. bei Springer Nature Verlag, Bibliomed, Baumann Fachverlage, Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Clinicum (CH), mgo Fachverlage.
Warum jetzt
Das KRITIS-Dachgesetz verpflichtet Betreiber kritischer Anlagen zu Risikoanalysen, Resilienzplänen und Nachweisen gegenüber den Behörden. Wer die Anforderungen verfehlt, riskiert Bußgelder bis zu einer Million Euro. Und die Verantwortung bleibt nicht abstrakt: Die Geschäftsleitung haftet persönlich.
Für KRITIS-Betreiber ist das Pflicht. Für alle anderen ist es eine Frage, die sich ohnehin stellt: Übersteht Ihr Unternehmen 72 Stunden ohne Strom, ohne IT, ohne Zulieferung? Und wenn Ihre Kunden selbst zur kritischen Infrastruktur zählen — beauftragen die morgen noch einen Partner ohne belastbaren Resilienznachweis?
Auf die noch ausstehende Rechtsverordnung zu warten, verschafft keinen Vorsprung. Es kostet ihn. Eine tragfähige Risikoanalyse, ein durchdachter Resilienzplan und ein Krisenstab, der unter Druck funktioniert, entstehen nicht in wenigen Wochen. Wer erst beginnt, wenn die Frist läuft, beginnt zu spät.
Nicht allein das KRITIS-Dachgesetz: Auch NIS-2 setzt EU-Vorgaben in nationales Recht um. Physische Resilienz über das Dachgesetz (CER-Richtlinie), Cybersicherheit über NIS-2.
Geschäftsleitungen stehen persönlich in der Verantwortung. Bußgelder reichen bis zu einer Million Euro.
Hybride Bedrohungen, Cyberangriffe und physische Risiken treffen zunehmend die Versorgungssicherheit.
Seriöse Vorbereitung braucht Monate, nicht Tage. Der Vorbereitungsvorsprung entscheidet im Ernstfall.
Warum Palm
Ich habe Krisenstäbe nicht nur trainiert.
Ich habe sie geführt.
Über 35 Jahre in Klinik, Rettungsdienst und Krisenmanagement stehen hinter dieser Beratung. Ich habe ein Rettungszentrum der Bundeswehr mit weit über tausend Einsätzen geleitet, war in internationalen Krisenlagen tätig und war Air Medevac Trainer bei Lufthansa. Ich weiß, was passiert, wenn ein Plan auf die Wirklichkeit trifft.
Diese Erfahrung ist übertragbar, weil sie in Methode gefasst ist. Mein Zeit-/Richtungsmodell ordnet Großschadensereignisse dann, wenn die Lage unübersichtlich wird. Mein Reifegradmodell für Krisenstäbe macht messbar, wo ein Stab heute steht und was ihn belastbar macht (Palm et al. 2023, mgo Verlag).
Fundiert ist das nicht allein durch die Praxis. Wissenschaftliche Kompetenz und Lehre an Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sichern die Beratung ab, dazu über zwanzig Fachpublikationen. Und ich kenne die Innenseite kommunaler Verantwortung: als Mitglied eines Stadtrats und im Aufsichtsrat eines kommunalen Versorgers weiß ich, wie Entscheidungen in Gremien und unter öffentlicher Verantwortung wirklich fallen.
Papier beruhigt. Ein geübter Krisenstab funktioniert.
So arbeiten wir zusammen
Unverbindlich und konkret. Schon im Gespräch entsteht eine erste strukturierte Standortbestimmung — Sie erkennen, wo Ihre Organisation steht und was zu tun ist.
Sie erhalten eine klare Aussage: wo Ihre Organisation heute steht, wo die Lücken sind und was als Nächstes zu tun ist. Ohne Umschweife.
Passgenau aus dem Leistungsportfolio — von der Risikoanalyse bis zum geübten Krisenstab. So viel wie nötig, so eigenständig wie möglich.
Leistungen
Systematische Analyse nach dem Allgefahrenansatz des BBK. Ich erfasse, was Ihre Organisation bedroht, und schaffe die belastbare Grundlage für jeden weiteren Schritt.
Dokumentation, die den Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes standhält und im Ernstfall benutzbar ist. Kein Papier für die Schublade, sondern ein Plan, nach dem man handeln kann.
Ein Krisenstab ist mehr als ein Organigramm. Ich baue Strukturen, Rollen und Abläufe auf, die auch dann tragen, wenn die Lage von der Planung abweicht.
Szenariobasiert und praxisnah. Ihr Stab übt an realistischen Lagen, bis Abläufe sitzen — nicht an der Theorie, sondern an dem, was tatsächlich passieren kann.
Wenn es ernst wird, stehe ich an Ihrer Seite. Externe Ruhe und Erfahrung genau dann, wenn intern alles gleichzeitig passiert.
Nach der Lage ist vor der Lage. Ich messe den Reifegrad Ihres Krisenmanagements und zeige, wo Sie gezielt besser werden.
Nicht sicher, wo Sie anfangen sollen? Genau dafür ist das Erstgespräch da.
Erstgespräch anfragenÜber
Johannes Palm begann seine Laufbahn in der klinischen Pflege und der Intensivmedizin. Er leitete ein Rettungszentrum der Bundeswehr mit weit über tausend dokumentierten Einsätzen, war in internationalen Krisenlagen tätig und bildete das Fachpersonal bei Lufthansa und Condor aus. Später verantwortete er Aufgaben im Klinikmanagement und wechselte in die Beratung.
Er hält einen Master of Disaster Management & Risk Governance und ein Diplom in Gesundheitsökonomie. Als Lehrbeauftragter und Gastdozent unterrichtet er an mehreren Hochschulen im deutschsprachigen Raum. In Andernach ist er Mitglied des Stadtrats und des Aufsichtsrats der Stadtwerke.
Sein Fachbuch zum Krisen- und Notfallmanagement im Krankenhaus erschien im mgo Verlag. Was ihn antreibt, ist die Überzeugung, dass Resilienz zur neuen Führungsaufgabe geworden ist — und dass gute Vorbereitung Versorgung und im Zweifel Leben sichert.
Erfahrungswerte
Anonymisierte Einblicke in typische Ausgangslagen, das Vorgehen und das Ergebnis.
Kommunaler Energieversorger
Klinikum der Regelversorgung
Stiftungseinrichtung im Gesundheitswesen
Mehrere Kommunen im ländlichen Raum
Kontakt
Das erste Gespräch ist unverbindlich und kostet Sie nichts außer etwas Zeit. Schildern Sie kurz, worum es geht.
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