Beratung für Betreiber kritischer Infrastrukturen

Das KRITIS-Dachgesetz ist in Kraft.
Ist Ihr Krisenstab vorbereitet?

Ich unterstütze Betreiber kritischer Infrastrukturen und Unternehmen, deren Versorgung nicht ausfallen darf — mit Risikoanalyse, Resilienzplan und einem Krisenstab, der im Ernstfall trägt. Beraten von jemandem, der Krisen selbst geführt hat.

>35
Jahre Berufserfahrung

Klinik, Rettungsdienst, Klinikmanagement und Beratung — durchgehend an der Schnittstelle von Versorgung und Krise.

Internationale Einsätze
Krisen im Feld, nicht aus dem Lehrbuch

Erfahrung in realen Krisenlagen über Ländergrenzen hinweg — dort, wo Pläne auf die Wirklichkeit treffen.

1Fachbuch & 20
Fachpublikationen

Erschienen u. a. bei Springer Nature Verlag, Bibliomed, Baumann Fachverlage, Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Clinicum (CH), mgo Fachverlage.

Warum jetzt

Die Rechtslage hat sich geändert. Die Bedrohungslage auch.

Das KRITIS-Dachgesetz verpflichtet Betreiber kritischer Anlagen zu Risikoanalysen, Resilienzplänen und Nachweisen gegenüber den Behörden. Wer die Anforderungen verfehlt, riskiert Bußgelder bis zu einer Million Euro. Und die Verantwortung bleibt nicht abstrakt: Die Geschäftsleitung haftet persönlich.

Für KRITIS-Betreiber ist das Pflicht. Für alle anderen ist es eine Frage, die sich ohnehin stellt: Übersteht Ihr Unternehmen 72 Stunden ohne Strom, ohne IT, ohne Zulieferung? Und wenn Ihre Kunden selbst zur kritischen Infrastruktur zählen — beauftragen die morgen noch einen Partner ohne belastbaren Resilienznachweis?

Auf die noch ausstehende Rechtsverordnung zu warten, verschafft keinen Vorsprung. Es kostet ihn. Eine tragfähige Risikoanalyse, ein durchdachter Resilienzplan und ein Krisenstab, der unter Druck funktioniert, entstehen nicht in wenigen Wochen. Wer erst beginnt, wenn die Frist läuft, beginnt zu spät.

Geltendes Recht

Nicht allein das KRITIS-Dachgesetz: Auch NIS-2 setzt EU-Vorgaben in nationales Recht um. Physische Resilienz über das Dachgesetz (CER-Richtlinie), Cybersicherheit über NIS-2.

Persönliche Haftung

Geschäftsleitungen stehen persönlich in der Verantwortung. Bußgelder reichen bis zu einer Million Euro.

Reale Bedrohungslage

Hybride Bedrohungen, Cyberangriffe und physische Risiken treffen zunehmend die Versorgungssicherheit.

Zeitbedarf

Seriöse Vorbereitung braucht Monate, nicht Tage. Der Vorbereitungsvorsprung entscheidet im Ernstfall.

Warum Palm

Ich habe Krisenstäbe nicht nur trainiert.
Ich habe sie geführt.

Über 35 Jahre in Klinik, Rettungsdienst und Krisenmanagement stehen hinter dieser Beratung. Ich habe ein Rettungszentrum der Bundeswehr mit weit über tausend Einsätzen geleitet, war in internationalen Krisenlagen tätig und war Air Medevac Trainer bei Lufthansa. Ich weiß, was passiert, wenn ein Plan auf die Wirklichkeit trifft.

Diese Erfahrung ist übertragbar, weil sie in Methode gefasst ist. Mein Zeit-/Richtungsmodell ordnet Großschadensereignisse dann, wenn die Lage unübersichtlich wird. Mein Reifegradmodell für Krisenstäbe macht messbar, wo ein Stab heute steht und was ihn belastbar macht (Palm et al. 2023, mgo Verlag).

Fundiert ist das nicht allein durch die Praxis. Wissenschaftliche Kompetenz und Lehre an Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sichern die Beratung ab, dazu über zwanzig Fachpublikationen. Und ich kenne die Innenseite kommunaler Verantwortung: als Mitglied eines Stadtrats und im Aufsichtsrat eines kommunalen Versorgers weiß ich, wie Entscheidungen in Gremien und unter öffentlicher Verantwortung wirklich fallen.

Papier beruhigt. Ein geübter Krisenstab funktioniert.

So arbeiten wir zusammen

Ein klarer Weg vom ersten Gespräch bis zur Umsetzung

1

Erstgespräch

Unverbindlich und konkret. Schon im Gespräch entsteht eine erste strukturierte Standortbestimmung — Sie erkennen, wo Ihre Organisation steht und was zu tun ist.

2

Standortbestimmung & Empfehlung

Sie erhalten eine klare Aussage: wo Ihre Organisation heute steht, wo die Lücken sind und was als Nächstes zu tun ist. Ohne Umschweife.

3

Umsetzung

Passgenau aus dem Leistungsportfolio — von der Risikoanalyse bis zum geübten Krisenstab. So viel wie nötig, so eigenständig wie möglich.

Leistungen

Von der Analyse bis zum Ernstfall

Risiko- und Gefährdungsanalyse

Systematische Analyse nach dem Allgefahrenansatz des BBK. Ich erfasse, was Ihre Organisation bedroht, und schaffe die belastbare Grundlage für jeden weiteren Schritt.

Resilienzplan & Notfallplanung

Dokumentation, die den Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes standhält und im Ernstfall benutzbar ist. Kein Papier für die Schublade, sondern ein Plan, nach dem man handeln kann.

Krisenstab: Aufbau & Organisation

Ein Krisenstab ist mehr als ein Organigramm. Ich baue Strukturen, Rollen und Abläufe auf, die auch dann tragen, wenn die Lage von der Planung abweicht.

Training & Übungen

Szenariobasiert und praxisnah. Ihr Stab übt an realistischen Lagen, bis Abläufe sitzen — nicht an der Theorie, sondern an dem, was tatsächlich passieren kann.

Begleitung im Ereignisfall

Wenn es ernst wird, stehe ich an Ihrer Seite. Externe Ruhe und Erfahrung genau dann, wenn intern alles gleichzeitig passiert.

Auswertung & Reifegradmessung

Nach der Lage ist vor der Lage. Ich messe den Reifegrad Ihres Krisenmanagements und zeige, wo Sie gezielt besser werden.

Nicht sicher, wo Sie anfangen sollen? Genau dafür ist das Erstgespräch da.

Erstgespräch anfragen
Portraitfoto Johannes Palm

Johannes Palm
Master of Disaster Management & Risk Governance · Diplom Gesundheitsökonomie · Lehrbeauftragter (DACH) · Autor (mgo Verlag)

Über

Johannes Palm

Johannes Palm begann seine Laufbahn in der klinischen Pflege und der Intensivmedizin. Er leitete ein Rettungszentrum der Bundeswehr mit weit über tausend dokumentierten Einsätzen, war in internationalen Krisenlagen tätig und bildete das Fachpersonal bei Lufthansa und Condor aus. Später verantwortete er Aufgaben im Klinikmanagement und wechselte in die Beratung.

Er hält einen Master of Disaster Management & Risk Governance und ein Diplom in Gesundheitsökonomie. Als Lehrbeauftragter und Gastdozent unterrichtet er an mehreren Hochschulen im deutschsprachigen Raum. In Andernach ist er Mitglied des Stadtrats und des Aufsichtsrats der Stadtwerke.

Sein Fachbuch zum Krisen- und Notfallmanagement im Krankenhaus erschien im mgo Verlag. Was ihn antreibt, ist die Überzeugung, dass Resilienz zur neuen Führungsaufgabe geworden ist — und dass gute Vorbereitung Versorgung und im Zweifel Leben sichert.

Erfahrungswerte

Aus der Praxis

Anonymisierte Einblicke in typische Ausgangslagen, das Vorgehen und das Ergebnis.

Kommunaler Energieversorger

Ausgangslage
Ein kommunaler Energieversorger ohne strukturierte Risikoanalyse.
Vorgehen
Vollständige Analyse nach dem BBK-Allgefahrenansatz, mit der Leitung priorisiert.
Ergebnis
Eine belastbare Grundlage, auf der Resilienzplan und weitere Schritte aufsetzen.

Klinikum der Regelversorgung

Ausgangslage
Ein Krisenstab, der nur auf dem Papier existierte.
Vorgehen
Aufbau von Strukturen und Rollen, anschließend szenariobasiertes Training.
Ergebnis
Ein Stab, der einen simulierten IT-Ausfall koordiniert durchsteuern konnte.

Stiftungseinrichtung im Gesundheitswesen

Ausgangslage
Eine Einrichtung vor der Umsetzung neuer Nachweispflichten.
Vorgehen
Standortbestimmung per Reifegradmessung, danach gezielte Weiterentwicklung.
Ergebnis
Klare Prioritäten statt Aktionismus — und ein Plan mit Reihenfolge.

Mehrere Kommunen im ländlichen Raum

Ausgangslage
Begrenzte Ressourcen, ähnliche Gefährdungslagen.
Vorgehen
Risikoanalysen im Verbund mit übertragbarer Methodik.
Ergebnis
Vergleichbare Ergebnisse und ein gemeinsames Bild der Gefährdungslage.

Kontakt

Erstgespräch anfragen

Das erste Gespräch ist unverbindlich und kostet Sie nichts außer etwas Zeit. Schildern Sie kurz, worum es geht.

  • Ich melde mich persönlich zurück, in der Regel innerhalb von 48 Stunden.
  • Schon im Erstgespräch entsteht eine erste strukturierte Standortbestimmung.
  • Sie wissen danach, wo Sie stehen — und ob und wie ich Sie unterstützen kann.
Bitte geben Sie Ihren Namen an.
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an.
Bitte schildern Sie kurz Ihr Anliegen.

Vielen Dank

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